Dienstag, 6.10.2009

Musik und Poesie als Trost und Lebenskunst

Wenn die Last des Lebens schwer wiegt, dann können Musik und poetische Texte zum Trost werden. Es gibt ein Erfreuen mitten im Leid. Es gibt Momente des Zuspruchs, in denen man sich bergen kann – auch in Zeiten von Abschied und Trauer. An diesem Nachmittag werden Menschen zu uns sprechen, die sich beruflich damit befassen, andere zu trösten – mit ihren Texten, Gedichten und Märchen, mit ihrer Musik, ihren Tönen und Klängen. An ihrem Erfahrungsschatz werden wir teilhaben. Und wir wollen uns selbst daran erfreuen – ein Stück weit.

17.00 Uhr Begrüßung

Schirmherrin: Annekathrin Bürger, Schauspielerin
Moderation: Kerstin Kurzke, Malteser Hospiz- und Palliativberatungsdienst, André-Sebastian Zank-Wins, Diakonie- Hospiz Lichtenberg

17.30 Uhr Vortrag  

Vom Erleiden zum Erfreuen –
Musik und Poesie als Trost und Lebenskunst

Günter Funke, Theologe, Logotherapeut,
Institut für Existenzanalyse und Lebensphänomenologie
Berlin 

18.30 Uhr Kaffeepause

mit Büchertisch

19.00 Uhr Kurzvorträge · Workshops · Lesung   

Nimm mich mit Kapitän, auf die Reise
Musiktherapie in der Begleitung
Susanne Hausmann, Musiktherapeutin,
Elisabeth-Seniorenzentrum Dr. Harnisch-Haus

Die Tödin und die Schwarze Madonna
Eine Annäherung in Märchen, Tönen, Bräuchen
Agnes Kirst, Märchenerzählerin,
Ehrenamtliche des Hospizdienstes im
Seniorenzentrum Köpenick

Der Klang der Stille
Geleitendes zum Abschied: Harfe, Gesang und Wort
Elke Steltner, Harfenistin
Gabriela Jaensch, Sängerin

Schreiben tröstet
Biographisches kreatives Schreiben im
Sterbe- und Trauerprozess
Marlies Blersch, Dipl.- Sozialpädagogin, Logotherapeutin

20.00 Uhr Ausklang  

Veranstaltungsort

Festsaal des Evangelischen Krankenhauses
Königin-Elisabeth-Herzberge
Herzbergstr. 79, Haus 22
10365 Berlin-Lichtenberg

(die Einrichtung ist rollstuhlgerecht)

Fahrverbindung 

Tram: M8/18/37 – Ev. Krankenhaus KEH
PKW: Parkplatz vor dem Krankenhausgelände